CDU-Fraktion: Behindertengerechte Umgestaltung des Rathauses notwendig

CDU-Fraktion sagt Ja zum Aufzug-Bau –  Dr. Michael Metten mahnt Ausgabendisziplin an

Die CDU-Stadtratsfraktion hat sich in ihrer letzten Sitzung mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, dass die Pläne für eine behindertengerechte Umgestaltung des Rathauses bald umgesetzt werden.  Mitbürger, die auf einem Rollstuhl angewiesen seien oder andere Behinderungen hätten, müssten einen barrierefreien Zugang zum Bürgermeisterbüro, zum historischen Rathaussaal und zu allen anderen amtlichen Stellen haben; deshalb sollte die Maßnahme – mit dem Einbau eines Aufzugs auf der Rückseite des Rathauses als Kernelement – bald realisiert werden, erklärt der Fraktionsvorsitzende Dr. Metten in einer am Freitag (16. September) veröffentlichten Presseerklärung.
In ihrem Beschluss spricht sich die Fraktion der Union nach den Worten ihres Vorsitzenden für die umfassende Lösung aus, wie sie in der sogenannten Variante 4 beschrieben ist. Diese enthält neben dem Aufzug-Einbau auch die Grundsanierung der sanitären Anlagen, die dann auch behindertengerecht gestaltet werden. Zudem sind, um den Aufzug für Rollstuhl-Fahrer barrierefrei erreichbar zu machen, normengerechte Außenarbeiten erforderlich. „Die Verantwortlichen innerhalb der Verwaltung sollten alle Maßnahmen so zweckdienlich umsetzen, dass diese für Menschen mit Behinderung gut nutzbar sind und zugleich sich harmonisch in das Gesamtbild des historischen Rathauses einfügen“, unterstreicht Dr. Metten. Im Zuge der Entscheidungsfindung sei innerhalb seiner Fraktion nachdrücklich darauf hingewiesen worden, dass bei den Außenarbeiten „größte Sorgfalt“ erforderlich sei. Das Projekt stehe oder falle mit dem barrierefreien normgerechten Zugang zum Rathaus-Aufzug.

Lob für den Inklusionsbeirat

„Die veranschlagten Kosten von rund 600.000 Euro sollten nicht aus dem Ruder laufen“, mahnt Dr. Metten an. Mit Blick auf die vom Inklusionsbeirat für das Projekt aufgebrachten rund 250.000 Euro betont der CDU-Fraktionschef: „Das ist vorbildlich, was hier der zuständige Fachbeirat finanziell einbringt. Diese Summe hat es innerhalb meiner Fraktion wesentlich leichter gemacht, der umfassenden großen Lösung zuzustimmen.“

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