Ein neuer Platz für Bensberg – Naturbühne ade?

Die städtebaulichen Veränderungen in Bensberg sind nicht zu übersehen. Der OV Bensberg/Moitzfeld machte dies zum Thema eines Bensberger Bürgergespräch und lud am 19.11.2013 in den Bensberger Ratssaal ein.

Nachdem der Erste Beigeordnete Stephan Schmickler die vielfältigen Neubauten der letzten Jahre anhand von Plänen und Fotos vorgestellt hatte, entstand eine rege Diskussion über die Neugestaltung des Umfeldes der Marktgalerie, mit deren Bau im nächsten Jahr gerechnet wird.

Schmickler führte aus, dass es zusätzlich zu dem großen, sehr leicht geneigten Platz vor dem seitlichen Zugang zur „Marktgalerie“ eine neugestaltete, in die Schloßstrasse hineinragende runde Fläche geben wird, die wie die bisherige Naturbühne für Feste, Darstellungen und Weihnachtsmarkt usw. von Vereinen und Handel genutzt werden kann. Ob hier eine Überdachung noch Sinn macht, wurde von einigen Bürgern bezweifelt.

Bedauert wurde, dass es für die geplante Freitreppe von dem neuen Platz hoch zum Schloss noch keine Finanzierung gibt. Im Rahmen der bevorstehenden Baumaßnahmen müsste die Gestaltung des attraktiven Aufgangs, so die Forderung aus dem Publikum, doch möglich sein.

Der Bereich der bisherigen Fußgängerzone soll einen neuen wertvolleren Belag erhalten, ebenso ist eine neue Begrünung vorgesehen. Allerdings hänge die konkrete Ausgestaltung von der ausstehenden Entscheidung ab, ob es in Zukunft bei der jetzigen Durchfahrmöglichkeit bleibt. Eine Reihe von Diskutanten, vor allem aus dem Handel, sprachen sich in diesem Zusammenhang für einen Erhalt von Parkplätzen während der Bauphase aus. Als Idee wurde auch das Konzept „shared space“ vorgeschlagen, bei dem alle Verkehrsteilnehmer mit Rücksicht aufeinander die Straße nutzen können.

Einigkeit bestand bei dem Anliegen, dass mit der Fertigstellung der „Marktgalerie“ auch die gesamte Schloßstrasse (Fahrbahn und Fußgängerbereich) eine Neugestaltung erhalten solle. Hier sieht sich die CDU Bensberg in der Pflicht, rechtzeitig von der Stadtverwaltung Konzeptentwürfe und Kostenschätzungen einzufordern.

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