Flächennutzungsplan auf den Weg gebracht – Verabschiedung in drei Jahren geplant

Ein ehrgeiziges, aber machbares Ziel hat sich die Politik in Bergisch Gladbach gesetzt. Binnen drei Jahren soll der neue Flächennutzungsplan stehen. Der alte ist annähernd vier Jahrzehnte alt und in die Jahre gekommen. Nachdem nun mit dem Büro Post Welters absolute Fachleute für die Erstellung und Begleitung des Prozesses gewonnen werden konnten, stellte Prof. Hartmut Welters persönlich das Arbeitsprogramm und die Zeitschiene im Flächennutzungsplanausschuss vor. 

Bevor es im Spätsommer 2016 mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und der offiziellen Offenlage im Spätsommer 2017 in die heiße Phase geht, stehen elf Runden Beteiligung an. Zunächst soll die breite Öffentlichkeit in einer Veranstaltung über die Ziele und die Ausgangslage und das Arbeitsprogramm informiert werden. Dem sollen sich vier thematische Runden (Wohnen, Gewerbe, Verkehr, Freiraum) und sechs räumlich strukturierte Runden (Stadtteile) anschließen, an denen repräsentativ (anhand der Sinus-Milieu-Studie) ausgesuchte Bürgerinnen und Bürger mit den Verwaltung und dem Büro Post Welters diskutieren sollen. 

„Mir fällt ein Stein vom Herzen. Endlich geht es los.“ Mit diesen Worten bedankte sich der CDU-Sprecher im Flächennutzungsplanausschuss, Bernd de Lamboy, für den Startschuss im Ausschuss und die angeregte Diskussion.  „Bis wir am Ende abwägen und entscheiden können, sind wir noch auf einem langen Weg, der transparent und offen für die Bürgerinnen und Bürger, die Verwaltung und Politik sein soll. Das sehen wir durch den vorgezeichneten Weg erfüllt. Jetzt geht es daran, diesen Weg mit Leben zu füllen.“ so de Lamboy abschließend.

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