Höring: „Stadthaus-Neubau für die Stadtentwicklung von enormer Bedeutung“

Für die Weiterentwicklung der großen Variante des Stadthaus-Neubaus auf dem Kopfgrundstück am S- und Busbahnhof hat sich der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Lennart Höring, ausgesprochen. Dieses Projekt sei im Vergleich unter insgesamt sechs ausgearbeiteten Möglichkeiten nach bisherigen Erkenntnissen die wirtschaftlichste Variante – kostengünstiger als beispielsweise die notwendigen Kernsanierungen der alten Stadthäuser „An der Gohrsmühle“ und am „Konrad-Adenauer-Platz“, heißt es in einer am 30. November veröffentlichten Pressemitteilung der CDU-Fraktion.

Höring, der Vorsitzender des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses ist, betont darin wörtlich:

„Der Stadthaus-Neubau würde nicht nur die Entwicklung rund um den S- und Busbahnhof voranbringen, es böten sich auch enorme städtebauliche Möglichkeiten auf dem Gelände Gohrsmühle in Nachbarschaft zur Villa Zanders. Vom neuen Kreisverkehr aus in Richtung Konrad-Adenauer-Platz würde Bergisch Gladbach eine völlig neues ‚Gesicht‘ bekommen.“

Architektenwettbewerb unerlässlich

Allerdings seien für das Vorankommen bei dem Stadthaus-Projekt von der Verwaltung bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, unterstreicht Höring. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende weiter:

„Wir brauchen für die politische Entscheidung Transparenz in der Planung sowie die strikte Einhaltung der prognostizierten Kosten. Der Finanzierungsplan muss für die Entscheider absolut verlässlich sein. Auch deshalb ist für dieses Projekt das Zustandekommen der angestrebten Kooperation mit dem Bund der Steuerzahler sinnvoll. Es sollte sehr genau geprüft werden, „ob es sinnvoll ist, mittels eines Generalunternehmers zu bauen, damit die Stadt kein Kostenrisiko trägt“.

Wegen der Bedeutung des alten Grundstücks ist seiner Meinung nach ein Architektenwettbewerb für die Entwicklung des Bereichs des alten Stadthauses, der Villa Zanders und der Eckbebauung Hauptstraße unerlässlich. Auch für das neue Stadthaus müsse es einen Architektenwettbewerb geben. Höring: „Gerade die öffentliche Hand ist in der Pflicht, hochwertige Architektur zu fördern – wie es in Bergisch Gladbach mit Böhm-Bauten bereits Tradition ist.“ – Insgesamt seien die Verantwortlichen der Verwaltung mit der bisherigen Herangehensweise an dieses Neubauvorhaben auf dem richtigen Weg, betont Höring.

Aufwertung des Bahnhofgeländes

Das neue Stadthaus sieht in der Konzeption die Integration einer modernen Stadtbücherei vor. Ziel der Planer ist es, Verwaltungseinheiten mit Begegnungsmöglichkeiten für die Bürgerschaft zu kombinieren. Höring:

„Das Bahnhofsumfeld würde durch diese städtebauliche Maßnahme ganz sicher an Attraktivität gewinnen. Diese Aufwertung kann noch gesteigert werden, falls möglichst bald die Pläne für die Bebauung auf dem sogenannten Cox-Gelände, das sich in Privatbesitz befindet, konkret werden. Die darin bislang vorgesehenen 150 bis 170 Wohneinheiten wären eine echte Belebung für Wohnen in Innenstadtnähe.“

Print Friendly, PDF & Email