Wahlprogramm der CDU Bergisch Gladbach

LEBENSQUALITÄT

Gesunde Finanzen für kreative Kultur


Sport(liche)stadt Bergisch Gladbach

Sport hält unsere Stadt fit und gesund. 25.000 Bürger treiben regelmäßig in unseren Vereinen Sport, wir sind Olympia-Stützpunkt. Daher möchten wir im Bereich Sport den Bürgern noch bessere Rahmenbedingungen bieten. Wir wollen die bestehenden Wasserflächen erhalten. Für 1,5 Millionen Euro haben wir Turn- und Sporthallen an Schulen saniert oder neu gebaut. Unseren Weg in Richtung Kunstrasenplätze (fünf bereits umgesetzt, zwei in Planung) werden wir fortführen. Die gute Zusammenarbeit von städtischem Sportbüro als zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle und dem Stadtsportverband soll intensiviert werden. Als Interessenvertreter von 25.000 Aktiven soll der Stadtsportverband künftig einen beratenden Sitz im Ausschuss für Bildung, Kultur, Schule und Sport erhalten. Wir wollen unsere Vereine auch in Zukunft fördern, indem wir z.B. weiterhin auf Gebühren für die Sportstättennutzung verzichten.

Kulturstadt Bergisch Gladbach: reich und vielfältig

Bergisch Gladbach bietet ein reiches und vielfältiges Kulturleben. Wir haben uns in den vergangenen Jahren dafür eingesetzt, dass das auch so bleibt. Das Bergische Museum in Bensberg hat wieder eine Zukunftsperspektive, das Theaterprogramm des Bergischen Löwen ist gesichert und für die Stadtbücherei ist ein Modernisierungskonzept in Arbeit.

Das neue Kino in Bensberg ist endlich gebaut und belebt seit seiner Eröffnung den ganzen Stadtteil. Für ein weiteres großes Kino sehen wir auch in der Stadtmitte Bedarf.

Seit dem letzten Jahr bietet die VHS Bergisch Gladbach die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nachzuholen. Ein wichtiges und in Bergisch Gladbach einzigartiges Angebot, das öffentlich finanziert, gut genutzt wird und fortgeführt werden soll. Die Städtische Max-Bruch Musikschule wollen wir dabei unterstützen, für den Instrumentalunterricht an Schulen Räumlichkeiten zu organisieren, die angesichts des zunehmenden Ganztagsbetriebs an den Schulen immer knapper werden.

Den exzellenten Ruf, den das Kunstmuseum Villa Zanders mit seiner europaweit einzigartigen Sammlung von Kunst aus Papier genießt, wollen wir vor Ort stärker nutzen. Dazu gehört auch, junge Bürgerinnen und Bürger zu begeistern und Kunst und Kultur stärker in das pädagogische Schulkonzept einzubauen. Die Idee, ein Museumscafé zu errichten und den Park neu zu gestalten, wollen wir tatkräftig unterstützen – das bringt mehr Leben und mehr Besucher.

Kultur als wichtiger Standortfaktor

Wir halten die Arbeit des städtischen Kulturbüros für sehr wichtig und wollen sie stärken. Hier werden kulturelle Aktivitäten der freien Kulturszene gebündelt, Kooperationen mit den öffentlichen Einrichtungen koordiniert und öffentliche wie privatwirtschaftliche Fördermöglichkeiten ausgelotet. Kultur sehen wir als einen wichtigen Standortfaktor für Bergisch Gladbach. Angesichts knapper Kassen wollen wir uns daher in Zukunft für eine stärkere Kultur- und Kreativwirtschaft in unserer Stadt einsetzen und die Einbindung der Privatwirtschaft in gesamtstädtische Marketingkonzepte forcieren.

Touristisches Potenzial heben

Bergisch Gladbach ist mit seiner Lage und dem Angebot ein „Naherholungsgebiet“ – für Köln, das Ruhrgebiet und auch Benelux. Das möchten wir schrittweise verbessern – Gastronomie und Einzelhandel profitieren davon. Das bestehende hochwertige Wandernetz möchten wir weiter ausbauen, damit Bürger unserer Stadt und unsere Gäste die Natur unserer Region genießen können. Dazu gehört vor allem die bessere Ausschilderung touristischer Infrastruktur, interessanter Gebäude und unserer Museen und gastronomischen Betriebe.

Nur mit gesunden Finanzen lässt sich etwas bewegen

Wir haben die Stadt aus dem Nothaushalt geführt. Nach der Haushaltssperre wenige Wochen vor der letzten Kommunalwahl haben wir im Jahr 2012 erstmals Schulden in Millionenhöhe abgebaut.

Alle Pläne und Vorhaben müssen zuletzt auch finanziert werden. Leitlinie unserer Politik ist es, die Verschuldung zurückzuschrauben. Nur wenn wir mit einer sparsamen Haushaltspolitik weiterhin die Haushaltshoheit behalten, können wir im Sinne unserer Bürger unsere Stadt gestalten. Ein Beispiel ist die Beteiligung an der BELKAW: Nur mit den Einnahmen dieser Beteiligung können wir in den nächsten Jahren die Finanzierung der Bäder sicherstellen – ansonsten wären wir gezwungen gewesen, einzelne Häuser zu schließen. Diesen Weg wollen wir mit Ihrer Unterstützung weitergehen: mit klaren Zielen und verantwortungsbewusst.