Wahlprogramm der CDU Bergisch Gladbach

STADTENTWICKLUNG

Die Stadt weiter für machen für die Zukunft


Wohnquartiere, Gewerbeflächen und Natur

Nach Jahren des Stillstands ist Bewegung in unsere Stadt gekommen. Der 2011 gegründete Stadtentwicklungsbetrieb hat das Areal Obereschbach neu erschlossen – das erste Gewerbegebiet im Eigentum der Stadt seit über 20 Jahren.

In den kommenden Jahren werden wir beraten und beschließen, wie unsere lebenswerte Mischung aus Wohnquartieren, Gewerbeflächen und Natur fortgeschrieben und ausgebaut werden kann. Dabei hat für uns in Zukunft die Verdichtung des Innenbereichs Vorrang vor weiterem Flächenverbrauch und Zersiedlung des Außenbereichs. Auch die Ertüchtigung bestehender Gewerbeflächen setzen wir auf die Agenda, um Gebiete wie Voislöhe als wichtige Naturschutzzone und „grüne Lunge“ unserer Heimatstadt zu erhalten. Dies schließt weitere Planungen an dieser Stelle hinsichtlich eines Gewerbegebiets aus.

Durch den von der CDU seit 2006 geforderten Stadtentwicklungsbetrieb wurden auch die Reaktivierung von Wohnbauflächen (Reiser/Mondsröttchen und Am Eichenkamp) endlich erreicht.

Entwicklungen in Bensberg und Refrath

Wir haben alle Stadtteile im Blick gehabt und gestärkt. Soviel Entwicklung wie in den letzten Jahren gab es schon lange nicht mehr. Das zeigt schon ein Blick nach Bensberg: Über 100 Millionen Euro Investitionsvolumen an verschiedenen Stellen wie zum Beispiel beim neuen Kino, einem Magnet für alle Altersstufen, dem Progymnasium oder dem jetzt anstehenden Neubau der Marktgalerie.

Dazu wollen wir eine städtebauliche Neukonzept des Verkehrs der Schloßstraße initiieren. Damit kommt richtig Bewegung in die Einkaufssituation der Schloßstadt. Auch in Refrath hat sich viel getan. Mit dem Neubau der Rettungswache wurde eine Schwachstelle geschlossen.

Impulse für die Stadtmitte

In der Stadtmitte lässt sich die Entwicklung deutlich sehen. Endlich kann die Fußgängerzone barrierefrei und sicher von allen Bürgerinnen, Bürgern und Gästen genutzt werden. Eine Aufgabe für die nächsten Jahre ist die Stärkung des Laurentiusviertels und der oberen Hauptstraße sowohl in wirtschaftlicher Sicht (Stichwort Parkplätze) als auch für das kulturelle Angebot.

Die Chance, am S-Bahnhof einen Neubau des Verwaltungsgebäudes möglicherweise mit Stadtbücherei zu kombinieren, verdient eine sorgfältige Prüfung, ob sie finanzielle Vorteile für die Stadt birgt und neue Gestaltungsmöglichkeiten in der Innenstadt eröffnet. Dazu kommen die Dinge im „Untergrund“ – der Hochwasserschutz ist weitgehend abgeschlossen, der weitere Ausbau der Breitbandversorgung startete vor wenigen Wochen. Wünschenswert sind im Bereich der Stadtmitte und der weiteren Zentren ein Angebot an HotSpots für die Internetnutzung unterwegs.

Ausbau des Bildungsstandorts

Mit dem Projekt Campus Gronau schlagen wir drei Fliegen mit einer Klappe: Ein der Stadt würdiges westliches Entree zur Stadtmitte, kombiniert mit einer besseren Lösung für den Verkehr und einer möglichen Ausweitung des Bildungsstandorts von Fachhochschule der Wirtschaft und b.i.b sind eine von uns lange geforderte Lösung, deren Umsetzung bald ansteht.

Gestaltungsbeirat und Harmonisierung der Geschäftszeiten

Wir planen, einen Gestaltungsbeirat einzurichten, der Verwaltung und Politik bei den anstehenden Aufgaben planerisch unterstützen und beraten kann.

Einheitliche Öffnungszeiten und eine Harmonisierung der Öffnungszeiten von Geschäften und dem Wochenmarkt ist ein immer wieder genannter „Schwachpunkt“ unserer Handelszentren. Wir wollen in Gesprächen mit dem Einzelhandelsverband und den Marktbeschickern erreichen, dass hier eine Angleichung möglich wird.