Metten: „Gründlichkeit in der Auswertung ist oberstes Gebot“

CDU-Stadtratsfraktion verschiebt ihre FNP-Klausurtagung auf Anfang September

Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Michael Metten, bedauert, dass der vorgesehene Terminplan für die Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans (FNP) nicht eingehalten werden konnte. Zwar gelte für die CDU-Fraktion als oberstes Gebot im laufenden FNP-Prozess „die Gründlichkeit in der Auswertung der mehr als 4.000 Eingaben“, allerdings dürfe es nicht zu weitere Verzögerungen kommen, betont Metten in einer Presseerklärung im Nachklang der jüngsten Fraktionssitzung. Die fraktionsinternen Entscheidungen über künftige Wohnbau- und Gewerbeflächen im Stadtgebiet würden erst dann vorgenommen, „wenn alle beratungsrelevanten Unterlagen und Auswertungen zum FNP-Vorentwurf durch die Verwaltung vorliegen“. Metten: „Wir hoffen sehr, dass unser FNP-Klausur, die im Mai stattfinden sollte, nun Anfang September durchgeführt werden kann.“

Nach Abschluss der Anhörungen zahlreicher Bürgerinitiativen und auch von Einzelpersonen in seiner Fraktion dankt Metten nochmals für die durchweg „sachlich fundierten und aussagekräftigen Präsentationen und Stellungnahmen“. Es gehöre zum „Wesen unserer Demokratie, dass sich Bürgerinnen und Bürger – ob einzeln, oder in Zusammenschlüssen – zu Wort melden und aktiv in das politische Geschehen einbringen, gerade wenn es um ein so gravierendes Thema wie den künftigen FNP geht“. Weil am Ende des Prozesses die Politik über die Neu-Flächenausweisungen zu entscheiden habe, „nehmen wir das Gehörte mit in unsere Entscheidungsfindung“, bekräftigt der Fraktionsvorsitzende. Metten weiter: „Wir werden als Fraktion natürlich zu den Versprechen der CDU vor der letzten Kommunalwahl stehen.“

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