Neues Verwaltungsgebäude ansprechend und nachhaltig planen

Dr. Metten befürwortet Architektenwettbewerb für die Innenstadt-Fläche „Schnabelsmühle“

Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Michael Metten, plädiert für eine zügige Planungsphase des vorgesehenen Verwaltungsneubaus auf dem Kopfgrundstück am Bus- und S-Bahnhof. Zugleich sollte auch das städtische Areal an der Schnabelsmühle, auf dem das alte Stadthaus steht, mit in den Planungsprozess einbezogen werden, empfiehlt Metten.

In Nachbarschaft der Villa Zanders ergeben sich hier im Herzen von Bergisch Gladbach hervorragende Möglichkeiten einer anspruchsvollen Innenstadt-Neugestaltung.

Nachdrücklich befürwortet der Fraktionsvorsitzende in diesem Zusammenhang die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs noch in 2017, „der für mögliche Investoren in dieser herausgehobene Lage Maßstäbe setzen sollte“.

Auch für das neue Verwaltungsgebäude an der Jakobstraße spricht sich CDU-Stadträtin Angelika Bilo für die Schaffung eines architektonisch ansprechenden und auf „Nachhaltigkeit“ ausgerichteten Gebäudes aus:

Dieser Neubau wird auf viele Jahrzehnte unser Stadtbild an exponierter Stelle prägen

Das Gebäude sollte ein „Blickfang“ sein und zum Verweilen und Besichtigen einladen. Auch die Innengestaltung der Verwaltungsräume müsse veränderbar sein. Öffentliche Bereiche wie ein Cafe, die Bücherei und das Bürgerbüro seien einladend und modern zu gestalten.

Dieser Neubau sollte ökologisch, energetisch und architektonisch „zu einem Vorzeigeobjekt“ werden sagt Bilo:

Als ganz wichtig sehe ich die Nachhaltigkeit des Gebäudes mit einer hohen Energieeffizienz, mit Grauwassernutzung sowie einer Dachbegrünung an. Ebenso bedeutend sei die Materialauswahl – unter Berücksichtigung aller Gebäudelebenszyklen von der Planung, über den Betrieb bis zur Demontage.

Nachdrücklich empfiehlt sie eine nationale oder sogar internationale Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen.

Henkel befürwortet Beschaffungsvariante 2

Bilo wie ihr Fraktionskollege Harald Henkel, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, gehen davon aus, dass sich der Faktor Nachhaltigkeit auch auf der Kostenseite rechnen werde.

Die Lebensdauer des Verwaltungsneubaus sollte auf mindestens 80 Jahre ausgerichtet sein! Von daher werbe ich entschieden für die Beschaffungsvariante 2, weil nur diese Variante die genannten Nachhaltigkeitskriterien erfüllt.

Zu den weiteren Anforderungen an das Gebäude nennt er geringe Betriebskosten und eine moderne Fassadengestaltung, die eine Sanierung selbst nach 40 Jahren überflüssig mache. „“, bekräftigt Henkel.

Ebenso wie Metten vertreten Bilo und Henkel die Auffassung, dass möglichst bald ein Architektenwettbewerb für die Flächen an der Schnabelsmühle in Gang gesetzt werden sollte. Beide Projekte gehören zusammen und sind für die Stadtentwicklung bedeutend.

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