OGS-Plätze: Wir bleiben am Ball

Antwort aus Düsseldorf an die CDU-Fraktion: Laschet kündigt Sofortprogramm an – Metten: „Aufnahmekriterien für OGS-Plätze gründlich überarbeiten“

Wegen der angespannten Situation um die Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Bergisch Gladbach hat die CDU-Stadtratsfraktion soeben ein Antwortschreiben aus Düsseldorf erhalten. In dem vom neuen NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet unterzeichneten Brief zitiert er noch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion aus dem Koalitionsvertrag, dass wegen des Mangels an OGS-Plätzen als erster Schritt „in einem Sofortprogramm“ neue Plätze geschaffen und die Qualität dieser Einrichtung verbessert werden sollen. Die CDU-Fraktion hatte in einem Brief an Laschet sowie an Rainer Deppe und Holger Müller (beide CDU-MdL) Anfang Juni auf die angespannte OGS-Situation in Bergisch Gladbach hingewiesen und als Sofortmaßnahme unter anderem ein Investitionsprogramm angeregt.

„Wir werden am Ball bleiben“

betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Metten in der jüngsten Fraktionssitzung seiner Partei. In den zuständigen Fachausschüssen werde sich die CDU-Fraktion in den kommenden Sitzungen entschieden für Maßnahmen einzusetzen, um so rasch wie nur möglich den Bedarf an Betreuungsplätzen aufzubessern. Das von Ministerpräsident Laschet zugesicherte Sofortprogramm sei ein „richtiger und wichtiger Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit“, so Metten. Allerdings plädierte die CDU-Fraktion auch dafür, die „Aufnahmekriterien gründlichst zu überarbeiten“. Es solle klar definiert sein, „wer vorrangig einen OGS-Platz für sein Kind zu erhalten hat und wer an zweiter oder dritter Stelle rangiert“. Gerade in der gegenwärtigen Mangelsituation könnte die Neufassung dieser Kriterien für mehr Transparenz und Gerechtigkeit bei der Zuweisung der Plätze sorgen. Auch das sei Aufgabe der nächsten Sitzungen in den Ausschüssen, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende der CDU.

Print Friendly, PDF & Email