Verkehrsengpass Stationsstraße: Dringender Handlungsbedarf

Gemeinsamer Antrag von CDU- und SPD-Fraktion eingebracht – Prüfantrag an Verwaltung

Die Stadtratsfraktionen von CDU und SPD sehen einen dringenden Handlungsbedarf, um die angespannte Verkehrssituation auf der Stationsstraße zwischen Rhein-Berg-Galerie und Bus-/S-Bahnhof baldmöglichst zu entzerren. In einem am Dienstag (27.6.) eingebrachten Gemeinsamen Antrag an Bürgermeister Lutz Urbach richten die beiden Fraktionen einen Prüfauftrag an die Verwaltung. Die verkehrliche Situation und deren Ursachen sollten untersucht und „Vorschläge baulicher Maßnahmen zur Verbesserung der Ver-kehrssituation“ unterbreitet werden. Der Antrag wurde bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) diskutiert, verabschiedet und auf den Weg gebracht.

In dem gemeinsamen Papier der beiden Kooperationspartner heißt es: „Die Stationsstraße in Bergisch Gladbach ist Teil einer sehr belasteten Verkehrsachse von den südwestlichen Stadtteilen wie Refrath und Gronau in Richtung Paffrath, Katterbach und Schildgen.“ Dies gelte ebenso für die Gegenrichtung. Hinzu kämen noch der „Ziel- und Quellenverkehr aus der Stadtmitte, die Parkausfahrt der Rhein-Berg-Galerie und der Busbahnhof.“ Fußgänger kreuzten „an beliebiger Stelle auch außerhalb der Zebrastreifen“ die Fahrbahn. Die dadurch verursachte zögerliche Fahrweise vieler Autofahrer wird als eine der Hauptursachen für die mitunter enormen Rückstaus angesehen. Diese reichten, „über den Driescher Kreisel hinaus bis in die westlichen Stadtteile, auch außerhalb der Stoßzeiten“.

Zählung der Fußgängerquerungen

Um die genauen Ursachen der Stausituationen zu erfassen, sind nach Auffassung von SPD- und CDU-Fraktion sowohl „Zählungen der Fußgängerquerungen außerhalb der Zebrastreifen“ als auch eine „Überprüfung des Fahrverhaltens der Busse“ notwendig. Schon aufgrund der aktuellen Lage wird in dem Antrag ein rasches Angehen des Prüfauftrages erwartet, zumal sich die Situation durch den geplanten Bau des Stadthauses und die in Aussicht stehende Verdichtung des S-Bahn-Taktes keineswegs verbessern werde. Der Verkehr auf der Stati-onsstraße muss, wie in dem vom stellvertretenden Bürgermeister Michael Zalfen (SPD) und AUKIV-Sprecher Hermann-Josef Wagner unterzeichneten Antrag abschließend betont wird, flüssiger werden.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der CDU- und der SPD-Fraktion

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