Vorfahrtstraßen auch für Radfahrer

Im Rahmen der großen Kooperation von CDU und SPD hat der Ratsherr Andreas Ebert (SPD) ein Radwegenetzwerk als Ergänzung zum städtischen Mobilitätskonzept konzipiert. Diesen gemeinsamen Antrag hat der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am 29. Juni einstimmig als Ergänzung zum Mobilitätskonzept beschlossen.

„Das Mobilitätskonzept ist der richtige Weg, reicht aber nicht aus, weil der Autoverkehr durch das Bevölkerungswachstum weiter ansteigt. Unser Radwegekonzept besticht dadurch, dass es kostengünstig ist und sofort begonnen werden kann“, erläutert Andreas Ebert.

Das Ratsmitglied hat für Refrath eine Übersichtskarte erstellt, die zeigt, welche Straßen in diesem Stadtteil besonders für Radverkehr geeignet sind. Das Konzept ist jedoch auf die gesamte Stadt übertragbar. Um allen Verkehrsteilnehmern gerecht zu werden, sollen sich die Radstraßen und die Hauptverkehrsstraßen möglichst rechtwinklig kreuzen.

„Auf diesen Straßen können selbstverständlich auch Autos fahren. Aber die Radfahrer werden hier bevorzugt. So, wie die Autofahrer auf den Hauptverkehrstrassen Vorrang haben“, betont Lennart Höring, Vorsitzender des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses (CDU).

Das Hauptaugenmerk des gemeinsamen Antrags zum Radwegenetzwerk von CDU und SPD liegt auf den Schulwegen: „Wenn diese zuerst hergerichtet werden, besteht die Chance, dass weniger Eltern ihre Kinder mit dem Auto zu Schule bringen und wieder abholen. Und das heißt, auch die Autofahrer haben sofort einen positiven Effekt durch die neuen Radstraßen“, so der SPD-Faktionsvorsitzende Klaus W. Waldschmidt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass zusätzliche Bewegungsanlässe für die Schüler entstehen.
Für CDU und SPD ist das Radwegekonzept ein wichtiges Puzzlestück, um den Verkehr in unserer Stadt zu verbessern.

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