Metten zu Randale in Refrath: „Über Video-Überwachung nicht nur nachdenken!“

Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Michael Metten, sieht in den jüngsten Vorkommnissen in Bergisch Gladbach eine unerfreuliche Bestätigung für die dringende Notwendigkeit eines neuen Konzeptes für mehr Sicherheit in Bergisch Gladbach, wie es von den Fraktionen von CDU und SPD in der letzten Ratssitzung beantragt wurde. „Es geht nicht an, dass öffentliche Orte wie der Kirchplatz und andere zentrale Stellen in Refrath durch pöbelnde Gruppen missbraucht werden“, mahnt Metten in einer Presseerklärung. Er reagiert damit auf Zeitungsberichte, wonach Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Stadtgebiet und auch aus Köln nahezu regelmäßig und bis in die Nacht hinein auf dem Platz vor der Kirche St. Johann Baptist – oftmals alkoholisiert – lärmen und die Nachtruhe stören. Solchen Vorkommnissen müsse energisch Einhalt geboten werden. „Es kann nicht sein, dass wir diesem Treiben tatenlos zusehen“, mahnt Metten. Infolgedessen werde die Verwaltung gebeten, mit Hochdruck an dem Konzept zu arbeiten.

In diesem Kontext sollte nach Meinung des CDU-Fraktionsvorsitzenden über die Einführung einer Video-Überwachung „nicht nur nachgedacht werden“. Insbesondere im Bereich des Bergisch Gladbacher S- und Busbahnhofs, der Bensberger Straßenbahnhaltestelle und der Gladbacher Fußgängerzone könnte eine Video-Überwachung die Kriminalitätsrate senken und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Die Bürgerinnen und Bürger hätten einen Anspruch auf mehr Sicherheit und auch Sauberkeit, unterstreicht Metten.

Die beiden Kooperationspartner von CDU und SPD im Stadtrat hatten kürzlich einen gemeinsamen Antrag im Rat eingebracht und mehrheitlich verabschiedet, wonach die Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Polizei ein Sicherheitskonzept, das auch die Sozialarbeit einbezieht, erarbeiten soll.