Karte der Stadtmitte mit Köttgen und Cox

Entwicklung des Cox/Köttgen-Areals in der Stadtmitte hat oberste Priorität

Die Entwicklung der Cox- und Köttgen-Flächen in der westlichen Stadtmitte hat für die CDU oberste Priorität. Nach einer Sitzung des CDU-Stadtverbandes, der sich damit nach einem Presseartikel und dem Beschluss des Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss in der vergangenen Woche zur Fortführung der Rahmenplanung Stadtmitte beschäftigt hatte, erklärt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Thomas Hartmann:

„Wir haben jetzt die Chance, diese beiden für uns zusammengehörigen Areale in der Stadtmitte endlich zu entwickeln. Dazu müssen alle beteiligten Eigentümer, die Verwaltung und die Politik gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Marschrichtung auszuloten. Die beiden Flächen sind so groß, dass sie ein immenses Potential für die Entwicklung von Wohnen, Gewerbe und Handel bieten. Es gilt, das geltende Baurecht an die aktuellen Herausforderungen des Marktes anzupassen.“

Gemeinsam mit der CDU-Fraktion werden wir hierzu in Kürze das Gespräch mit den Eigentümern und der Verwaltung suchen und zu einem Runden Tisch einladen.

Senioren-Union informierte sich über Baumaßnahmen in Bergisch Gladbach

Die Seniorenunion der CDU Bergisch Gladbach hatte am 17. Juni 2015 zur Information über die Maßnahmen der Stadt und des Strundeverbandes zur Regulierung der Abwasserbeseitigung  und Abwendung künftiger Hochwasserschäden im Stadtgebiet in das Hotel-Cafè Gronauer Tannenhof eingeladen.

Herr Wagner, Geschäftsführer des Strundeverbandes hat die Leitung der geplanten Projekte übernommen. Er stellte die grundliegenden vier Maßnahmen: Hochwasserschutz, Abwasserbeseitigung, Stadt:Gestalten und Kreisverkehr vor.

Herr Wagner wies darauf hin, dass bereits 2005 ein Hochwasserschutzkonzept bestand und durch das verheerende Hochwasser 2013 nunmehr ein neues mit hochmoderner Technik ausgerüstetes Hochwasserprojekt gebaut wird. Bereits in 2014 wurde  die Eröffnung der Förderzusage Hochwasserschutz Strunde Randkanal bis zur Stadtgrenze  Köln eingeleitet.

Die Baukosten betragen ca. € 1,3 Millionen  bei  einem genehmigten Zuschuss von 60 %. Baubeginn ist für den Oktober 2015 geplant und die Bauzeit erstreckt sich bis 2.2018.

Die Baumaßnahme teilt sich auf in vier Teilprojekte und zwar in –Hochwasserschutz der Strunde-Regionale 2010-Regenwasserbeseitigung-Kreisverkehr Schnabelsmühle.

Eine ursprünglich geplante Durchführung der Maßnahme ab Beginn Randkanalübergang von der Stadtgrenze Köln aufwärts bis zur Strundequelle  hätte verkehrspolitisch für unsere Stadt weniger Störungen des Straßen- Verkehrs in der Stadt zur Folge gehabt, wurde aber von der Bezirksregierng Köln nicht gestattet

Zur Information der Bürger während der Bauphasen  sind vorgesehen: Informationen über das Internet, Bekanntgaben von e-mail Adressen für Anfragen, Bürgerversammlungen, Errichtung eines Runden Tisches, Pressearbeit und Info-Flyer.

Herr Wagner wird voraussichtlich in der Mitte der Baudurchführung gerne über den Fortgang der Baumaßnahmen in einem dann von der Seniorenunion CDU Bergisch Gladbach rechtzeitig  angekündigten Vortrag informieren.

Willi Laufenberg

AUKIV am 16.06.2016: Schulsanierung, Straßenaufdruckdatenbank, TV-Fahrzeug, Ruhender Verkehr

Renovierung des Otto-Hahn-Schulzentrums geht in die nächste Phase

Endlich geht die Renovierung der Otto-Hahn-Schulen in die konkrete Planungsphase. Dies hat der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr (AUIKV) in seiner Sitzung am 16. Juni 2015 mit großer Mehrheit beschlossen. Nachdem nun auch die Schulen ihre Beratungen über die längst überfälligen Sanierungen großer Gebäudeteile abgeschlossen hatten, können die einzelnen Gewerke jetzt konkret von einem Planungsbüro durchgerechnet und geplant werden. Die CDU hat damit eines ihrer wichtigsten Projekte in dieser Ratsperiode auf die Reise gebracht.

Straßenaufbruchdatenbank

Die Verwaltung stellte ebenfalls in dieser Ausschuss-Sitzung die neue Straßenaufbruchdatenbank vor. Hierin ist für jede Straße vermerkt, wann und wer an welcher Stelle Tiefbauarbeiten vorgenommen hat. So kann jederzeit genau verfolgt werden, welche Aufbrüche noch in der Garantiezeit sind und wer hierfür der Ansprechpartner ist.

TV-Fahrzeug

Mit großer Mehrheit wurde ebenfalls die Anschaffung eines TV-Fahrzeuges für den Abwasserbetrieb beschlossen. Somit kann die Stadt  jederzeit mit eigenem Personal die Abwasserleitungen kontrollieren. Dies ist auf Dauer deutlich billiger als die Vergabe dieser Dienstleistungen an fremde Firmen.

Kontrolle ruhender Verkehr

Auf gemeinsamen Antrag von CDU und SPD soll an den Wochenenden der ruhende Verkehr in den Naherhohlungsgebieten wie Saaler Mühle und Diepeschrather Mühle sowie im Bereich von Trödelmärkten regelmäßig überwacht werden. Immer wieder werden ganze Straßenzüge, Bürgersteige und Behinderten-Parkplätze rücksichtslos zugeparkt. Oft ist auch hierdurch ein Durchkommen für Rettungsfahrzeuge unmöglich.

Hilfen für sozial belastete Kinder und einkommensschwache Familien

So leicht ist dem Ausschuss für Soziales, Wohnungswesen, Demografie und Gleichstellung selten ein Ausgabebeschluss gefallen: Durch ein neues Bundes- und Landesförderprogramm standen für das laufende Haushaltsjahr deutlich mehr Mittel für die vier Sozialprojekte in Gronau, im Wohnpark Bensberg, in der Stadtmitte und in Frankenforst zur Verfügung, die den städtischen Haushaltsansatz für diese vier Maßnahmen entlasten, sondern es bleiben auch Mittel übrig in Höhe von 19.100 Euro für die Fortführung der Schulsozialarbeit, von der bedürftige Schüler und Eltern in 18 Schulen und fünf Kindertageseinrichtungen unserer Stadt profitieren. Während die Voraussetzungen für die Fortführung der vier Sozialraumprojekte in den kommenden Jahren nicht zuletzt durch die Erhöhung der Automaten- und Glückspielsteuer Grundlagen geschaffen worden sind, müssen für die Schulsozialarbeit in den kommenden Haushaltsberatungen Perspektiven noch gefunden werden. CDU und SPD versprachen, sich für eine Weiterfinanzierung stark zu machen.

Dass Kinder- und Familienarmut auch in Bergisch Gladbach ein Thema ist, zeigte der Bericht über die Verwendung der Mittel für die gesellschaftliche Teilhabe (des früheren „Löwenpasses“).

Der Kinderschutzbund konnte mit 30.000 Euro aus diesem Fonds in 123 „Härtefällen“ unbürokratisch bedürfigen Familien Geld für Schulmaterialien, für Klassenausflüge und Klassenfahrten, für Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen und der Musikschule, für einen Zoobesuch mit der Familie oder einen Kino- oder Theaterbesuch zu Verfügung stellen. Der Bedarf an Unterstützung überstieg das Budget deutlich. Dies nahm der Sprecher der CDU-Fraktion im ASWDG, Johannes Bernhauser, zum Anlass, die Verwaltung zu aufzufordern, gegeneinander verrechenbare Haushaltspositionen unterjährig im Blick zu halten und bedarfsgerecht umzusteuern.

Lob für Umgang mit Flüchtlingen

Lob abholen durften sich die städtische GL Service gGmbH für ihre alten und neuen Sozial- und Integrationsprojekte und die städtische Sozialverwaltung für ihr hohes Engagement bei der Unterbringung und Versorgung der weiterhin steigenden Zahl von Flüchtlingen. Die Stadt und viele Organisationen und Helfer schaffen den Flüchtlingen ein Umfeld, dass sie sich sicher und aufgehoben fühlen. Gegenüber einer kleinen Delegation aus den Ratsfraktionen, die in den letzten Wochen die großen Bergisch Gladbacher Flüchtlingsunterkünfte besucht haben, sprachen Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten der Welt der Stadt und ihren Bürgern ihren Dank für die offene Aufnahme und die vielfältigen Hilfen aus. Für die beiden Fachleute aus der CDU-Fraktion, Mechtild Münzer und Johannes Bernhauser, ist dies nicht nur eine Bestätigung für die Willkommenskultur in unserer Stadt, sondern auch ein Auftrag, den eingeschlagenen pragmatischen Weg der Unterstützung der Flüchtlinge fortzusetzen.

CDU regt zusätzliche Prüfung der Wirtschaftlichkeit eines Stadthausneubaus durch den Bund der Steuerzahler an

Die Entscheidung für oder gegen den Neubau des Stadthauses am S-Bahnhof soll noch dieses Jahr getroffen werden. Die CDU Bergisch Gladbach regt dazu an, dass die Stadtverwaltung ein Gutachten vom Bund der Steuerzahler einholt. „Angesichts der klammen Haushaltslage und weiterer drohender Einsparungen halten wir es für angemessen, den Kostenvergleich Sanierung vs. Neubau von einer komplett unabhängigen und erfahrenen Instanz durchführen zu lassen“, schlägt Parteivorsitzender Thomas Hartmann vor.

Der Bund der Steuerzahler bietet sich nicht nur als unabhängige Interessensvertretung aller Bürgerinnen und Bürger an, er verfügt auch über die entsprechende Expertise in Haushalts- und Finanzfragen. „Verschiedene andere Städte haben bei ähnlichen Projekten Rat vom Steuerzahlerbund eingeholt – und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Das sollten wir in Bergisch Gladbach auch tun. Deshalb freut es mich, dass auch Bürgermeister Lutz Urbach diese Idee unterstützt“, so Hartmann.

Senioren-Union informierte sich über Gedächtnistraining

Die Seniorenunion hatte zu ihrem traditionellen Mittwochtreff in den Gronauer Tannenhof eingeladen zu einem aktuellen Thema „Wie kann ich mein Gehirn in Schwung halten?“

Frau Bernadette von Plettenberg, eine hervorragende Gedächtnistrainerin hielt einen spannenden und professionellen Vortrag und verstand es auf Anhieb, die Teilnehmer mitzunehmen und ihre Konzentrationsfähigkeit und Denkgeschwindigkeit zu erproben. Sie gab gezielte Vorgaben für Aktivitäten, unsere Hirnaktivität  anzuregen. Bilderrätsel, Sprachübungen und zu deutende Sprichwörter rundeten den Vortrag ab.

Das Thema war ein voller und gelungener Erfolg und der Hotelsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Es wurde mit Frau von Plettenberg spontan vereinbart, dass sie wiederkommt und sie sagte zu. Zum Abschluss gab sie den Teilnehmern eine Denkaufgabe mit auf den Weg.

von Wilhelm Laufenberg

Thomas Hartmann wiedergewählt – Manfred Scheibel verabschiedet

Thomas Hartmann bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender der Bergisch Gladbacher Christdemokraten. Die Mitglieder bestätigten ihn mit 95,6% der Stimmen für weitere zwei Jahre. Hartmann ist seit November 2004 und somit seit zehn Jahren im Amt.

Genauso lange stand der Schildgener Manfred Scheibel als Stellvertreter an seiner Seite, jetzt stellte er sich nicht erneut zur Wahl und wurde mit einem langen Applaus in den wohlverdienten „CDU-Ruhestand“ geschickt. Thomas Hartmann bedankte sich bei ihm besonders für die organisatorische Unterstützung, die Manfred Scheibel in all den Jahren im Vorstand übernommen hatte, und die besonnene und ruhige Art, mit der er im Vorstand aggierte.

Zu Hartmanns Stellvertretern wählten die Mitglieder erneut die Bensberger Ratsfrau Birgit Bischoff und neu Dr. Oliver Schillings aus Herkenrath, der in den vergangenen Jahren bereits in den Vorstand kooptiert war. Schatzmeister im Vorstand bleibt Udo Kellmann (Bärbroich), Schriftführer Karlheinz Kockmann (Paffrath/Hand).

Als Beisitzer komplettieren Christian Buchen (Herkenrath), Claudia Casper (Gronau), Anke Klasen (Gronau/Heidkamp), Bernd de Lamboy (Paffrath), Elke Lehnert (Refrath/Frankenforst), Karl Maas (Bensberg) und Dr. Michael Metten (Stadtmitte) den Vorstand.

Als ehrenamtlicher Geschäftsführer wird Lennart Höring (Bensberg) den Vorstand künftig bei der organisatorischen Arbeit unterstützen.

>>> Zu den Kontaktdaten des Vorstandes

Neuer Wertstoffhof kommt ins Gewerbegebiet Kippemühle am Refrather Weg

Der Beschluss des Standortes des neuen Wertstoffhofes des städtischen Entsorgungsbetriebes am Refrather Weg gegenüber dem Finanzamt Bergisch Gladbach stand auf der Tagesordnung der Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr am 12. Mai 2015.

Nachdem der Ausschuss vor über fünf Jahren einen einstimmigen Grundsatzbeschluss für einen zentralen Standort eines neuen Wertstoffhofes gefasst hatte, wurde dem Ausschuss vor zwei Jahren eine Auswahl von Grundstücken von Seiten der Verwaltung vorgeschlagen. In der damaligen Ausschusssitzung wurde durch Beschluss des Ausschusses eine Priorisierung der Grundstücke vorgenommen. Der jetzt gewählte Standort war auf der Prioritätenliste auf dem zweiten Platz. Das auf dem ersten Platz stehende Grundstück stand nicht mehr zur Verfügung, da der Eigentümer sich gegen ein Grundstücksverkauf oder Erbbaupachtvertrag ausgesprochen hat.

Nach einer teilweise unsachlich geführten Debatte und einem gescheiterten Vertagungsantrag stimmte der Ausschuss dem neuen Standort mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP und AFD zu.

Die geplante Öffungszeit des Wertstoffhofs soll montags bis freitags von 7:45 Uhr bis 16:15 Uhr sein und die Verwaltung rechnet mit ca. 140 Autos pro Tag, die den Wertstoffhof anfahren werden. Somit liegt die stündliche Verkehrsbelastung bei 16 Fahrzeugen pro Stunde. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU Fraktion, Hermann-Josef Wager, führte aus: „Die Verkehrsbelastung wird durch den Wertstoffhoff auf dem Refrather Weg nicht signifiktat höher. 16 Fahrzeuge verlassen allein in fünf Minuten den Kaufland-Parkplatz.“

Der finanz- und infrastrukturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Harald Henkel, ergänzte: „Endlich wurden ein Beschluss gefällt, um einen zentralen Wertstoffhof in Bergisch Gladbach umzusetzten, der durch ein konsequenteres sammeln der Wertstoffe, wie beispielsweise Kupfer als auch Elektronikwertstoffe einen Beitrag zur Stabilisierung der Müllgebühren führen soll.“

In der Kooperation war vorher über das zu erwartende unterschiedliche Abstimmungsverhalten gesprochen worden. Es wurde vorab vereinbart, dass jede Fraktion in dieser reinen Sachentscheidung ihrer Meinung folgend votieren sollte.

Fakten zur Position der CDU-Fraktion zum Thema neuer Wertstoffhof Bergisch Gladbach

Die CDU-Fraktion hat dem neuen Standort für den Wertstoffhof (Anlieferung von Sperrmüll, gemischte Siedlungsabfälle, Altpapier, Altholz, Leichtverpackungen, stoffgleiche Nichtverpackungen, Bauschutt, Baumischabfälle, Metalle, Altreifen, Dispersionsfarben, Straßenreinigungsabfälle, Glas, Alttextilien, Elektroaltgeräte, Batterien, Altöl und Schafstoffe (am Schadstoffmobil) am Refrather Weg 34 (Kippemühle) in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Infrastruktur, Klimaschutz und Verkehr am 12.05.2015 zugestimmt.

Ausgangslage

  • Teilweise erheblicher und seit Jahren bekannter Sanierungsbedarf am heutigen Standort des Betriebshofs Obereschbach (Der Hang rutscht weg).
  • Politisch geäußerter Wunsch, einen zentral gelegenen Standort zu finden, der auch die Straßenreinigungsfahrzeuge aufnehmen kann (dadurch 1. Ersparnis von einer Stunde Fahrtzeit pro Tag und 2. Reduzierung der Sanierungskosten Obereschbach und 3. Faire Wegstrecke gerade für die nördlichen Stadtteile).
  • Trennung des Betriebshofs mit schweren Großfahrzeugen (Abfall, Straßenreinigung, Winterdienst) vom Publikumsverkehr.

Zeitplan

  • 04.2013 à Ausschuss beauftragt Verwaltung mit der Suche eines zentral gelegenen Grundstücks (privat oder städtisch) für einen neuen Wertstoffhof.
  • 2013/2014 à verschiedene Grundstücke werden verwaltungsintern und politisch diskutiert und verworfen.
  • 12.2014 à Ausschuss beschließt Prioritätenliste für die letzten beiden verfügbaren zentral gelegenen Grundstücke: 1. Fa. Weig, Cederwaldstr. 2. Kippemühle, Refrather Weg
    Mit beiden Grundstückseigentümern werden parallel Verhandlungen geführt
  • Frühjahr 2015 à es bleibt nur noch das Grundstück Kippemühle übrig, nachdem die Fa. Zanders die Bereitschaft zum Verkauf des Geländes der Fa. Weig zurückzieht.
  • 04.2015 à Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) vertagt Beschlussvorschlag der Verwaltung aufgrund von Beratungsbedarf der SPD. Die anderen Fraktionen wollen Beschluss fassen.
  • 05.2015 à AUKIV beschließt mehrheitlich, den neuen Wertstoffhof auf dem Bereich des Gewerbegebiets Refrather Weg 34 (Kippemühle) zu bauen.

Darum ist der Standort Kippemühle (Refrather Weg) geeignet:

  • Kippemühle war und ist bereits ein Gewerbestandort. Er ist nur vom Refrather Weg aus anfahrbar, nicht direkt von der Wohnsiedlung Dünnhofsweg.
  • Verkehrstechnisch günstig gelegen: Ca. 140 Anlieferungen pro Tag (der Kaufland hat das in weniger als einer Stunde!) davon werden sicherlich einige PKW den Wertstoffhof „auf dem Weg“ ansteuern, also keine Mehrbelastung sein, nur 2 LKW-Fahrten mit Containern am Tag.
  • Durch Aufstellung von Presscontainern und Abrollcontainern in halbgeschlossenen Remisen werden Emissionswerte in alle Richtungen eingehalten, haben schallschutztechnische Untersuchungen ergeben. Außerdem muss dadurch weniger Schmutzwasser aufgefangen werden.
  • Auf dem Gelände und der Zuwegung besteht ausreichend Aufstellfläche für (mehr als 50 PKW), auch wenn es mal „voll“ wird.

Nachbarn

  • Container werden zur Wohnbebauung im Nord-Westen „abgeschottet“.
  • FHDW im Norden: zuerst Parkplatz, dann Wohnheim „ohne“ Fenster!
  • Bahndamm im Osten, die Moschee (SPD-Argument!) ist vom Werstoffhof durch den Bahndamm getrennt (auf dem die SPD übrigens eine Straße installieren möchte!!)
  • Gewerbe / Behördenstandort im Süden und Süd-Westen

Flächennutzungsplan auf den Weg gebracht – Verabschiedung in drei Jahren geplant

Ein ehrgeiziges, aber machbares Ziel hat sich die Politik in Bergisch Gladbach gesetzt. Binnen drei Jahren soll der neue Flächennutzungsplan stehen. Der alte ist annähernd vier Jahrzehnte alt und in die Jahre gekommen. Nachdem nun mit dem Büro Post Welters absolute Fachleute für die Erstellung und Begleitung des Prozesses gewonnen werden konnten, stellte Prof. Hartmut Welters persönlich das Arbeitsprogramm und die Zeitschiene im Flächennutzungsplanausschuss vor. 

Bevor es im Spätsommer 2016 mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und der offiziellen Offenlage im Spätsommer 2017 in die heiße Phase geht, stehen elf Runden Beteiligung an. Zunächst soll die breite Öffentlichkeit in einer Veranstaltung über die Ziele und die Ausgangslage und das Arbeitsprogramm informiert werden. Dem sollen sich vier thematische Runden (Wohnen, Gewerbe, Verkehr, Freiraum) und sechs räumlich strukturierte Runden (Stadtteile) anschließen, an denen repräsentativ (anhand der Sinus-Milieu-Studie) ausgesuchte Bürgerinnen und Bürger mit den Verwaltung und dem Büro Post Welters diskutieren sollen. 

„Mir fällt ein Stein vom Herzen. Endlich geht es los.“ Mit diesen Worten bedankte sich der CDU-Sprecher im Flächennutzungsplanausschuss, Bernd de Lamboy, für den Startschuss im Ausschuss und die angeregte Diskussion.  „Bis wir am Ende abwägen und entscheiden können, sind wir noch auf einem langen Weg, der transparent und offen für die Bürgerinnen und Bürger, die Verwaltung und Politik sein soll. Das sehen wir durch den vorgezeichneten Weg erfüllt. Jetzt geht es daran, diesen Weg mit Leben zu füllen.“ so de Lamboy abschließend.

CDU Bensberg bestätigt Vorstand und diskutiert über Mobilität

Wilmund Opladen bleibt Vorsitzender

Einstimmig haben die Mitglieder des CDU-Ortsverbands Bensberg/Moitzfeld ihren bisherigen Vorstand wiedergewählt. Vorsitzender bleibt der Bensberger Kreistagsabgeordnete Wilmund Opladen, seine Stellvertreterin die Lückerather Ratsfrau Mechtild Münzer und als Schriftführerin wurde Maria Daubenbüchel bestätigt. Auch bei den Beisitzern gibt es Kontinuität: Reinhard Elzer, OIiver Gries, Torsten Keil, Heribert Malchers, Markus Sprenger und Sebastian Werner wurden bestätigt, neu hinzukommt Martin Lucke, der auch bereits als Sachkundiger Bürger in der Ratsfraktion mitarbeitet.

Vor der Wahl blickte Wilmund Opladen positiv, aber auch selbstkritisch auf die vergangenen zwei Jahre zurück. Nah dran an den wichtigen Bensberger Themen sei der Ortsverband gewesen und nannte exemplarisch die Diskussionen um die Marktgalerie und die anschließende Neugestaltung der Fußgängerzone oder die ablehnende Haltung zum Thema Gewerbe in Voislöhe. Erfolgreich waren auch die gut besuchten Programmpunkte zu den CDU-Sommerprogrammen und die Bensberger Bürgergespräche zu den Themen Marktgalerie, Einbruchsprävention und Mobilität. Abschließend blickte Opladen auf die erfolgreich verlaufene Kommunalwahl zurück, bei der alle fünf Rats- und drei Kreistagskandidaten mit guten, in Bensberg sogar mit dem stadtweit besten Ergebnis gewählt wurden.

Für die Zukunft nannte Opladen als vordringliche Themen die Diskussion um die Neugestaltung der gesamten Schloßstraße, die sich der Ortsverband auf die Fahnen geschrieben hat sowie die Sicherung von Grünflächen (Stadtpark, Voislöhe, Saaler Mühle) im neuen Flächennutzungsplan. Auch der Erhalt der vielfältigen Schullandschaft steht für den neugewählten Vorstand auf der Agenda.

Diskussion über lokale Mobilität im anschließenden Bensberger Bürgergespräch

Gut 50 Bensberger Bürgerinnen und Bürger waren im Anschluss an die Mitgliederversammlung zum offenen Bensberger Bürgergespräch zum Thema „Mobilität in Bensberg“ gekommen. Birgit Bischoff diskutierte mit Stadtbaurat Stephan Schmickler, dem Leiter der städtischen Verkehrsflächen Martin Hardt und dem Vorsitzenden des für strategische Verkehrsentwicklung zuständigen Ratsausschuss Lennart Höring. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aber die Bürger, die sich vor Ort zu Wort melden konnten oder bereits im Vorfeld Anregungen und Kritikpunkte genannt hatten.

Dabei wurden vor allen Dingen drei „Problemfelder“ mehrfach angesprochen: Staus, zugeparkte Straßen und zu kurze Grünphasen bei den Fußgängerampeln.

Fußgänger sollen mit Sicherheit über die Straßen kommen

Martin Hardt versprach, sich einzelne Ampelphasen (z.B. in Moitzfeld) noch einmal anzusehen, sagte aber auch, dass die Grünphasen für Fußgänger nach den geltenden Regeln eigentlich so bemessen sein sollen, dass jeder Fußgänger in Sicherheit über die Straßen kommt. Wird es „unterwegs“ rot, müssen Fußgänger einfach weitergehen. Autos bekommen immer erst nach einer Sicherheitszeit grün.

Zugeparkte Straßen

Ein immer wieder genanntes Problem sei wildes Parken in Nebenstraßen, um Parkgebühren zu sparen. Ohne Beschilderung sind manche Straßen (z.B. die Ferdinand-Stucker-Straße) teilweise „Einbahnstraßen“. Auch die Kardinal-Schulte-Straße wurde in diesem Zusammenhang genannt. Zwar stehen am VPH genügend Parkplätze zur Verfügung, doch scheuen viele Besucher offenbar die Parkgebühren und weichen aus. Hier wünschen sich die Bürger mehr Parkzonen und strengere Kontrollen.

Staus an Ampeln

Ein leidiges Thema sind die vollen Straßen in Bensberg. Zu den Spitzenzeiten staut sich der Verkehr auf den Hauptstraßen vor allem an Ampeln (Kreuzung Kölner Str./Buddestraße und Steinstraße/Friedrich-Offermann-Straße) teilweise massiv, nicht nur wenn die Autobahn dicht ist. Kurzfristige Abhilfe konnte keiner der Experten auf dem Podium versprechen.

Mobilitätskonzept will Verkehrsträgermix (Modal-Split) verändern

Wenn wir es schaffen, den Autoverkehr in Bergisch Gladbach in den nächsten 15 Jahren um ca. 8 Prozent zu senken und gleichzeitig Fußgänger- und Radverkehre sowie den ÖPNV insgesamt um die selbe Summe zu steigern, entspannt sich die Verkehrssituation auf den Straßen deutlich, ist die Kernaussage des neuen Mobilitätskonzepts der Stadt. „Acht bis zwei Prozent weniger KfZ-Verkehrs haben wir in den Ferien und da läuft der Verkehr deutlich besser“ warb Lennart Höring für das Mobilitätskonzept. „Wir müssen es versuchen, mit vielen kleineren und einigen größeren Bausteinen, wenn wir Bergisch Gladbachs Wohnqualität halten und verbessern wollen“.

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