CDU-Fraktion: Das Stau-Chaos an der Flora umgehend beseitigen

Bergisch Gladbach. Wegen akuter Verkehrsprobleme im Bereich der Kreuzung an der Flora fordert die CDU-Stadtratsfraktion ein sofortiges Handeln der verantwortlichen Verwaltungsstellen. Seit einer Ampelumstellung an diesem für Bergisch Gladbach wichtigen Verkehrsknoten vor einigen Wochen „klappt es mit dem Verkehrsfluss dort hinten und vorne nicht mehr“, bemängelt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Dr. Michael Metten.

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Mittwochstreff der Senioren-Union im März mit dem Ersten Beigeordneten Harald Flügge

Harald Flügge – der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt

so beschreibt die CDU – Stadtratsfraktion den neuen Technischen Beigeordneten der Stadt Bergisch Gladbach, der am 1. August 2016 sein Amt angetreten hat.

In unserer Stadt bewegt sich eine Menge. Ob in Heidkamp, Bensberg, Gronau, in der Stadtmitte oder anderenorts – an vielen Stellen entstanden und entstehen neue Gebäude und Wohneinheiten. Der „Kreisverkehr Schnabelsmühle“ mit dem Ausbau der angrenzenden Straßen gewinnt an Konturen; zwei große Schulsanierungen gilt es zu meistern.

In Bensberg wartet die Umsetzung des „Integrierten Handlungskonzeptes“ auf Umsetzung. Das Gelände der früheren Firma Zanders muss überplant werden. Die Verkehrsprobleme sollen endlich gelöst werden, der neue Flächennutzungsplan soll die Qualität des Wohnstandortes Bergisch Gladbach sichern und in Kooperation mit der Bei uns zu Gast Bürgerschaft verabschiedet werden usw.

Machen wir uns selbst ein Bild von diesem Menschen, der die Aufgaben in Bergisch Gladbach als große Herausforderung begreift. Inzwischen ist er sechs Monate im Amt und konnte sich ein Bild von der Stadt, der Verwaltung und zum Stand der laufenden Projekte machen.

Wir fragen den Profi: Wie ist die Lage? Herr Flügge wird auch zu den konkreten Fragen der Teilnehmer Stellung nehmen.

Wir erwarten eine interessante Veranstaltung mit vielen neuen aktuellen Sachaussagen.

Herzliche Einladung zum Mittwochstreff der Senioren-Union Bergisch Gladbach
am 15. März 2017, 15.00 Uhr
im Hotel-Restaurant-Café Gronauer Tannenhof,
Robert-Schuman-Straße 2

CDU Bergisch Gladbach fordert mehr Druck bei ÖPNV-Projekten

Verlängerung der Linie 1 mit Bussen bis nach Herkenrath/Spitze

Es gab für einige Bergisch Gladbacher ÖPNV-Projekte vorsichtig positive Signale aus Berlin und Düsseldorf – wie das zweite S-Bahn-Gleis oder die Taktverdichtung bei der Linie 1. Die CDU Bergisch Gladbach fordert deshalb jetzt die Verwaltung auf, die Ideen mit Nachdruck weiter intensiv zu verfolgen. „Die Chancen müssen wir nutzen“etont Thomas Hartmann, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes.

Lösungen gesucht

„Bergisch Gladbach hat schon heute eine überdurchschnittliche Nutzung des ÖPNV – und das kann noch besser werden“,

ist sich Thomas Hartmann sicher. Damit bietet sich eine Möglichkeit, um die Verkehrsbelastung auf den Straßen zu reduzieren. Das Potenzial der beiden Straßen- und S-Bahn-Linien kann relativ einfach gesteigert werden. Die CDU Bergisch Gladbach appelliert an die Verwaltungen von Stadt und Kreis sowie die Verkehrsunternehmen, praktische und zügige Lösungen zu nden. Dazu hat der Stadtverband einen Vorschlagskatalog vorbereitet und verabschiedet.

Verlängerung der Straßenbahn 1 mit Bussen

Mit Bussen soll die Straßenbahn 1 sozusagen nach Herkenrath/Spitze verlängert werden. Von einem neuen P&R-Platz dort soll ein Zubringerbus vor allem morgens und abends für die Berufstätigen zur Verfügung stehen. So kann die Attraktivität des P&R- Platzes am Busbahnhof in Bensberg noch weiter gesteigert werden. Und für alle Pendler, die nach Köln müssen, eine hochinteressante Alternative angesichts der Staus im Berufsverkehr in und um die Domstadt.

In eine ähnliche Richtung zielt der zweite Vorschlag: die Taktverdichtung für die S-Bahn. Die Voraussetzung dafür, das zweite Gleis, soll so bald wie möglich begonnen werden. Auf Seite der Deutschen Bahn ist man der Forderung gegenüber aufgeschlossen, gehört Bergisch Gladbach doch zu den ganz wenigen Städten über 100.000 Einwohner, die nicht an das ICE-Netz angeschlossen sind. „Das können und sollten wir in den Gesprächen nutzen“, so Thomas Hartmann.

Ebenfalls mit Bussen soll die Straßenbahn 18 bis zum S-Bahnhof angeschlossen werden. So wird eine Verbindung für die Menschen geschaffen, die in den Kölner Süden fahren wollen. Gleichzeitig wäre diese Linie an das Busnetz mit den anderen bergischen Kommunen wie Kürten oder Odenthal angebunden. Hierzu ist auch ein runder Tisch mit den Nachbargemeinden gefordert. Schildgen kann ebenfalls über Busse mit dem S-Bahnhof und der Haltestelle Dellbrück besser angebunden werden. Komplett wird dieses Angebot mit neuen und zusätzlichen P&R-Plätzen. Das Beispiel Duckterath zeigt ja, wie intensiv die Nutzung ist.

„Es gibt einige Stellschrauben, um das komplexe Problem Verkehr besser in den Griff zu bekommen“, ist sich Vorsitzender Thomas Hartmann sicher. „Wir müssen sie nur drehen!“

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