Senioren-Union informierte sich über den FNP

Die CDU Senioren-Union Bergisch Gladbach informiert sich über die am 19. Oktober 2018 getroffene Entscheidung der Stadt Bergisch Gladbach zum neuen Flächennutzungsplan.

Sie lud den Vorsitzenden des Stadtentwicklungs-und Planungsausschusses und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU, Herrn Lennart Höring am traditionellen Mittwochstreff, dem 21. Oktober 2018, 15:00 Uhr in das Restaurant-Hotel-Café Gronauer Tannenhof ein.

Der stellvertretende Vorsitzende Herr Josef Mohr stellte den Referenten vor und erläuterte das Procedere des Verlaufs an diesem Nachmittag. Eine interessante und hocherfreuliche Neuigkeit konnte Herr Höring zu Beginn seines Berichts verkünden: Er wird neuer Kreisgeschäftsführer der Geschäftsstelle und folgt ab Januar 2019 Herrn Thomas Frank, der Bergisch Gladbach Richtung Essen verlässt.

Bereits vor fünf Jahren hatte man in Bergisch Gladbach an die Neuauflegung eines Flächennutzungsplans (kurz FNP) nachgedacht, um das Wachstum der Stadt zu ermöglichen. Der alte Plan wurde in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts von der alten Stadt Bensberg und der alten Stadt Bergisch Gladbach übernommen und reichte nicht mehr aus. Die künftige Planung musste bebaubare Flächen aufweisen, die den Bedürfnissen einer Großstadt wie Bergisch Gladbach gerecht würden, wie Wohnungsbau, Schulen, Kitas, Altentagesstätten und Gewerbegebiete. Dies unter Berücksichtigung der Anbindung des Verkehrs im Sinne eines neuen Mobilitätsverhaltens der Bürger. Der jetzige Plan wird getragen von den beiden Volksparteien CDU und SPD im Rat. Vor Verabschiedung des FNP in den Rat hätten nahezu 4.000 Anfragen der Bürger beantwortet werden müssen sowie Einwände von Bürgerinitiativen, die in der Regel Eigeninteresse verfolgen. Für die in der Stadt ansässigen Wohnbauberechtigten ist der soziale Wohnungsbau nicht zu schaffen.

Der jetzige Plan wurde in der Fläche erheblich verkleinert, Flächen wie „Kölner Fenster“ am Neuborner Busch und Schlodderdicher Wiese wurden ebenfalls verkleinert und die restliche Fläche von der Prioritätenliste 1 in Prioritätenliste 3 verschoben. Mit einer Bebauung ist in Jahrzehnten nicht zu rechnen. Die Bezirksregierung in Köln hat nun drei Monate Zeit, den Flächennutzungsplan zu prüfen und zu genehmigen. Danach gilt er als angenommen und verfügbar. Dann kann der Bebauungsausschuss Anträgen zustimmen. Im Falle der Erweiterung des Gewerbegebietes der Fa. Krüger entscheidet die Bezirksregierung aufgrund des bestehenden Naturschutzes. Das Thema Verkehr und Ausbau des Radwegenetzes wurden im Rahmen einer Diskussion angeschnitten.

Herr Mohr dankte Herrn Höring für seinen aufschlussreichen Bericht und schloss die Veranstaltung mit dem Hinweis auf die Weihnachtliche Feier im Rathaus am 12. Dezember 2018, 16:00 Uhr.

Text und Fotos: Wilhelm Laufenberg